Zugbeeinflussungssysteme überwachen das Verhalten des Triebfahrzeugführers gegenüber Signalen. Wenn Signale nicht beachtet werden, muss durch eine Beeinflussung des Zuges verhindert werden, dass Unfälle oder Gefährdungen eintreten. Wird ein Triebfahrzeugführer plötzlich dienstunfähig,ist es erforderlich, dass der Zug sofort angehalten wird.
Trotz des Einsatzes moderner Zugsicherungs- und -steuersysteme, wie beispielsweise der so genannten „Linienzugbeeinflussung“, spielen ortsfeste Signale für die Durchführung von Zugfahrten eine wichtige Rolle. Eine wesentliche Aufgabe der ortsfesten Signalisierung besteht darin, Blockabschnitte mittels Hauptsignalen gegeneinander abzugrenzen. Die Signale zeigen dem Triebfahrzeugführer an, ob er in einen freien Blockabschnitt einfahren darf. Eine zweite und für den
Triebfahrzeugführer ebenso wichtige...
Das Signalbuch der Deutschen Bahn wird in neuer Form als Richtlinie 301, gültig ab 14.12.2008, herausgegeben. Damit entfallen die bisherigen Signalbücher DS 301 – gültig für den Bereich der ehemaligen Deutschen Bundesbahn, DV 301 – gültig für den Bereich der ehemaligen Deutschen Reichsbahn und 301 DS/DV – Gemeinsames Signalbuch. Damit wird der letzte Schritt hin zu einem bundesweit einheitlich...
Mobilität wird in unserer Gesellschaft nur dann akzeptiert, wenn ihre negativen Folgen auch mit Blick auf die Verkehrssicherheit verbessert werden.
Die deutsche Verkehrssicherheitsarbeit im Straßenverkehr sieht sich dabei im Kontext zum anspruchsvollen Ziel der EU, die Zahl der Verkehrstoten bis 2010 zu halbieren. Vorhandene Sicherheitspotenziale sollen genutzt werden. Maßnahmen sind gezielt auf die Brennpunkte im Verkehrsgeschehen ausgerichtet.
Im Zuge einer langfristigen...
Für Viele eilt Risikoanalysen ein Ruf voraus: Sie sind aufwändig, ungenau und keiner weiß so richtig, wie man sie erstellt. Zwar gibt es Normen (z.B. DIN EN 50126), die Risikoanalysen fordern, doch werden dort nur Randbedingungen und keine konkrete Vorgehensweise beschrieben. Besserung für die Zukunft verspricht die seit August 2007 probeweise gültige Richtlinie 451 „Betriebliche und technische Risikoanalysen im...
ETCS, was ist das eigentlich und warum wird das gemacht? Was vor fast 20 Jahren als Vision begann, wird heute langsam aber unaufhaltsam Realität. Die ersten Strecken sind in Europa in Betrieb und auch die Deutsche Bahn hat neben der Pilotstrecke jetzt den ersten Auftrag für die Ausrüstung einer Strecke für den kommerziellen Einsatz von ETCS vergeben. Im nachfolgenden...
Die Farben rot und grün erzeugen in jedem von uns bestimmte Assoziationen, wenn es um die Frage geht Halten oder Fahren, „Stop“ oder „Go“. Verkehrssysteme haben sich diese Farben als Signalfarben zu Eigen macht, um ab einer bestimmten Komplexität regelnd auf den Verkehrsfluss einzuwirken und ihn zu sichern. Im Straßenverkehr, der aufgrund seiner Beschaffenheit im Sichtabstand fährt, wird die...
Die DB Netz AG verfügt zurzeit über ca. 6.900 Stellwerke. Die Anzahl wird stetig kleiner. Das älteste in Betrieb befindliche Stellwerk ist im Bahnhof Langenbach (Obb) ein mechanisches Stellwerk der Bauart Krauß aus dem Jahr 1893. Trotz der Inbetriebnahme von Elektronischen Stellwerken (ESTW) kann auf die konventionelle Stellwerkstechnik noch nicht verzichtet werden. Den Bedienern muss für Ihre verantwortungsvolle Tätigkeit...
In der vergangenen Ausgabe von „Deine Bahn“ wurde der erste Teil des Beitrages über zuggesteuerte Bahnübergangssicherungen vorgestellt. In der vorliegenden Ausgabe setzen wir diesen Beitrag mit der Darstellung von BÜ-BÜ-Ketten fort.
Zuggesteuerte Bahnübergangssicherungsanlagen (BÜSA) bilden neben den wärterbedienten und signalgesteuerten Anlagen die dritte Gruppe der technischen Bahnübergangssicherungen. Sie gehen zurück auf das Bestreben, die Einschaltung automatisiert und zeitoptimiert auf die Annäherung eines Zuges abzustimmen und so die Sperrzeiten dieser Bahnübergänge so kurz wie möglich zu halten. Zuggesteuerte Bahnübergangssicherungen arbeiten in der Regel autark und zeichnen sich durch einen höchstmöglichen Grad...
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