Zur jährlichen Generalversammlung von Rail Net Europe im Dezember 2006 in Wien wurde die Zusammenarbeit der Infrastrukturunternehmen der deutschen DB Netz und der polnischen PKP PLK intensiv diskutiert. Nachdem Polen Mitglied der EU geworden war, vereinbarten beide Infrastrukturunternehmen:
Gemeinsame Planung von Infrastrukturverbesserungen durch Ersatzinvestitionen, bzw. Neu und Ausbau
Koordinierte Baubetriebsplanung
Engere Zusammenarbeit bei der Fahrplanerstellung
Operativer Datenaustausch und -Kommunikatio
Das Bahnsystem in seiner heutigen Form ist eines der sichersten Verkehrsträger. Dieses wird in vielen Statistiken durch eine geringe Anzahl an Opfern, unabhängig von der gewählten statistischen Bezugsgröße (zum Beispiel pro Personenkilometer oder pro Personenstunde), untermauert. Diese wichtige Eigenschaft ist der Tatsache zu verdanken, dass die Erfahrungen und Erkenntnisse der im Bahnsystem beteiligten Mitarbeiter über fast zwei Jahrhunderte hinweg...
Am 13. Dezember 2015 wurde mit der Neubaustrecke von Erfurt nach Leipzig/Halle die erste Strecke in Deutschland in Betrieb genommen, die mit ETCS Level 2 ohne ortsfeste Signale betrieben wird. Die ETCS-Bedienoberfläche, über die der Bediener vorübergehende Einschränkungen an der Infrastruktur eingeben kann, erweitert das Bedien(platz)system der Fahrdienstleiter von Elektronischen Stellwerken. Dieser Artikel stellt Aufbau und Bedienung der ETCS-Bedienoberflächen...
Die Funktionstüchtigkeit der Bremseinrichtungen von Eisenbahnfahrzeugen wird regelmäßig durch Bremsproben überprüft. Bremsprobesignale dienen der Verständigung zwischen den Mitarbeitern, die die Bremsprobe ausführen.
Das Fachbuch "Sp Dr 60-Stellwerke bedienen. Abweichen vom Regelbetrieb und Störungen" beschreibt abgestufte Bedienhandlungen, die es dem Anwender ermöglichen, in den unterschiedlichsten Situationen bei Unregelmäßigkeiten und Störungen noch vorhandene passiv-redundante Stellwerksfunktionen sicher zu nutzen. In der überarbeiteten und aktualisierten 5. Auflage wurde der gesamte Inhalt des Buches an die Weiterentwicklung betrieblicher Verfahrensregeln im Zuge der Neuherausgabe der Fahrdienstvorschrift (Richtlinie...
Der europäische Eisenbahnsektor ist in Bewegung. Neben der immer schnelleren Veränderung des Verkehrsmarktes führen insbesondere Neuerungen des regulatorischen Umfelds zu tiefgreifenden Veränderungen aus Sicht der
beteiligten Eisenbahnunternehmen. In diesem Zusammenhang hat das Ziel der Harmonisierung des europäischen Eisenbahnsektors durch eine einheitliche europäische Eisenbahnpolitik die wohl bedeutendsten Auswirkungen (siehe hierzu auch Artikel "Der Weg vom nationalen zum europäischen Eisenbahnrecht" aus Deine...
Neuerlich hört man immer wieder den Begriff "Seidenstraße" bzw. "Silk Road" oder auch "Neue Seidenstraße". Dabei geht es um die kontinental übergreifende Entwicklung und den Bau von Infrastruktur für die Schiene, mit dem Ziel, Wirtschaftsgürtel über mehrere Länder mit Hilfe neuer Verkehrsinfrastruktur attraktiver und wettbewerbsfähiger zu machen.
Der Bahnübergang ist eine höhengleiche Kreuzung von Eisenbahnen mit Straßen, Wegen und Plätzen. Übergänge, die nur dem innerdienstlichen Verkehr dienen, und Übergänge für Reisende gelten nicht als Bahnübergänge. Nach den Vorschriften der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung sind Bahnübergänge nur auf Bahnstrecken zugelassen, auf denen eine Höchstgeschwindigkeit der Züge von 160 Kilometern pro Stunde nicht überschritten wird.
Digitale Technologien spielen nicht nur bei der Verbesserung der Angebote aus Kundensicht eine immer größere Rolle, sondern sie bieten auch ein erhebliches Potenzial für die Optimierung von Prozessen im Bahnbetrieb. Für mobile Mitarbeiter hat DB Systel die Plattform "Rail-in-Motion" zur zeitnahen und papierlosen Bereitstellung praxisrelevanter Informationen geschaffen. Mit der Plattform "Digital Vehicle Solutions" hält das Internet der Dinge Einzug...
Die Neubaustrecke von Erfurt nach Leipzig/Halle ist die erste Strecke in Deutschland, die mit der Zugsicherungstechnik European Train Control System Level 2 betrieben wird. Um eine sichere Zugfahrt mit hohen Geschwindigkeiten zu gewährleisten, wirken fahrzeug- und infrastrukturseitige Komponenten zusammen, die den Verzicht auf ortsfeste Signale ermöglichen.
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