Die Mensch-Maschine-Schnittstelle oder auch Human-Machine-Interface (HMI) spielt für den Bahnbetrieb eine wichtige Rolle. Da es sich um komplexe Prozesse handelt, bei denen auch unerwartete Situationen/Zustände im Systemkontext nicht ausgeschlossen werden können, muss der Mensch als letzte Prüfinstanz und Eingriffsmöglichkeit sich auf die ihm dargestellten Informationen des Systems verlassen können und sein Eingriff vom System verlässlich und korrekt interpretiert werden....
Bei der von der Professur für Verkehrssicherungstechnik der TU Dresden veranstalteten Fachtagung der Reihe „Entwicklungen des Sicherungswesens in Theorie und Praxis“ stand Anfang Oktober die Sicherheit an der Nahtstelle von Technik und Betrieb im Mittelpunkt. Über 100 Teilnehmer, die überwiegend aus Deutschland, aber auch aus Frankreich und der Schweiz kamen, informierten sich über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen. Ein organisiertes...
Einschienenbahnen bzw. Monorails eignen sich hervorragend für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen wie beispielsweise bei Flughäfen und deren Anbindung an wichtige Nahverkehrswege, aber auch für verschiedene innerstädtische Verkehrsaufgaben. Die weltweit längste Monorail-Strecke mit der höchsten Kapazität entsteht derzeit in São Paulo (Brasilien).
Manchmal muss man etwas ändern, damit alles beim Alten bleibt. Dies ist ein Merkmal wichtiger Änderungen, die mit Bekanntgabe 9 zur Richtlinie (Ril) 408.01 – 09 am 11. Dezember in Kraft treten. Das zweite, auffällige Merkmal dieser Bekanntgabe: Die Ril 408 ist dünner geworden – zahlreiche Regeln sind entfallen bzw. in anderes Regelwerk überführt worden.
Die ungarische Bahn informiert ihre Fahrgäste an den Bahnhöfen Mezötúr und Gyoma mit einer energiesparenden Anzeigentechnologie. Diese ist bisher als Fahrgastinformationsanzeigen im ÖPNV zu sehen oder auch als Fahrplananzeigen am Bahnhöfen. Die ungarische Bahn jedoch setzt diese Anzeigentechnologie als Vorreiter nun auch als Gleisanzeigen ein und informiert ihre Fahrgäste über die aktuellen Abfahrtsdaten ihrer Züge.
Dieser Artikel fasst aktuelle Erkenntnisse der Unfallursachenforschung zusammen und diskutiert sie hinsichtlich des möglichen Verbesserungspotenzials für die Eisenbahntechnik. Ein wichtiges Ergebnis, das auch durch ein konkretes Beispiel untermauert wird, ist die Schlüsselrolle der Sicherheitskultur nicht nur für die Eisenbahntechnik, sondern für die Sicherheit des Gesamtsystems Eisenbahn. Die grundsätzlichen Einflussfaktoren auf die Sicherheitskultur eines Unternehmens werden dargestellt, und es wird...
In der Organisation der Eisenbahnunternehmen laufen die Fäden zur Gewährleistung des sicheren Eisenbahnbetriebs traditionell beim Betriebsleiter zusammen. Bei Nichtbundeseigenen Eisenbahnen war das Institut des Betriebsleiters seit jeher in den einschlägigen Landesgesetzen verankert. Für die – bis 1994 als Behörde geführten – Eisenbahnen des Bundes wurde die Pflicht zur Ernennung eines Betriebsleiters im Jahre 2000 mit Erlass der für alle...
Für die Auslegung von technischen Systemen, die neu auf den Markt kommen oder verändert werden, besteht vielfach die Notwendigkeit, die Sicherheit und Verfügbarkeit des neuen bzw. geänderten Systems abzuschätzen und Zuverlässigkeitsaussagen zu treffen. Von behördlicher Seite wird hierzu oft das Kriterium angegeben, dass ein neues oder verändertes System sicherheitstechnisch mindestens so zuverlässig sein sollte wie das derzeit in Betrieb...
Die Deutsche Bahn hat sich das Ziel gesetzt, bis 2020 den Schienenverkehrslärm flächendeckend um 10 Dezibel zu senken. Für das menschliche Ohr entspricht das einer Halbierung der wahrgenommenen Geräuschbelastung. Es gibt mehrere Optionen, um die Lärmbelästigung zu mindern: Maßnahmen an der Schallquelle, direkt am Fahrzeug, an den Schienenwegen und Lärmschutz im Ausbreitungsweg. Letzteres bezeichnet die Errichtung von Lärmschutzwänden oder...
Im Bahnreformbereich regelt die Eisenbahn-Laufbahnverordnung spezielle Bereiche des Laufbahnrechts als vorrangige Rechtsnorm für die bei der privatisierten Deutschen Bahn Aktiengesellschaft und ihren Tochtergesellschaften sowie bei weiteren ausgegliederten Unternehmen eingesetzten Beamtinnen und Beamten. Dabei werden auch die besonderen Belange einer Personalentwicklung und Personalverwendung von Beamtinnen und Beamten in privatrechtlich organisierten Unternehmen berücksichtigt.
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