Aufgrund einer Vielzahl von sich wandelnden Rahmenbedingungen und Trends steht das Bahnsystem vor großen Herausforderungen. Globalisierung, Klimawandel und Digitalisierung sind wichtige Treiber der Veränderung.
Corona hat die Wachstumsstory der Schiene in Deutschland vorerst ausgebremst. Dennoch gibt es sehr gute Gründe, mit Optimismus in die Zukunft des Verkehrsträgers zu schauen.
Der digitale Zwilling, ein virtuelles Abbild der Bahn, ist ein zentrales Fundament bei der Umsetzung der Digital- und Technikstrategie der DB und der „Starken Schiene“. Ein Interview mit DB-CTIO Rolf Härdi.
Liebe Leser*innen, wie es mit der Schiene weitergeht, beschäftigt uns seit Beginn der Pandemie vor einem Jahr. Bahn und öffentlicher Nahverkehr haben ihre Systemrelevanz unter Beweis gestellt und tun dies auch weiterhin. Das Bedürfnis nach Mobilität wird wieder zunehmen, und die unveränderte Dringlichkeit einer Verkehrswende hat die kürzlich veröffentlichte Klimabilanz der Bundesregierung erneut verdeutlicht (S. […]
Damit die Schiene ihre tragende Rolle in der Verkehrs- und Klimawende erfüllen kann, wird das Bahnsystem grundlegend modernisiert. Neben dem Ausbau des Netzes ist die Digitalisierung des Bahnbetriebs und der Fahrzeuge wohl der entscheidende Sprung nach vorn, der die Eisenbahn endgültig in das 21. Jahrhundert befördert.
Drei erfolgreiche Beispiele aus Niedersachsen zeigen, wie mit der Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken das Ziel der Verdoppelung der Fahrgastzahlen unterstützt werden kann.
Durch die Vernetzung von Fahrerassistenzsystemen kann es gelingen, nicht nur einzelne Zugfahrten zu optimieren, sondern mehrere Züge miteinander zu koordinieren und auf die aktuelle Betriebssituation zu reagieren.